Saisonabschluss 2016

"Fancy-Dress-Scramble" war das Motto zum Saisonabschluss 2016. Am 05.11.2016 haben wir mit unserem SkyDive-Hildesheim 2016 e.V. und vielen Gästen die Saison 2016 gebührend gefeiert und verabschiedet.
Geplant war, den Fancy-Dress-Scramble in der Luft auszutragen, doch das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Traurigen Springern haben wir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, indem wir jede Menge lustige Spiele am Boden gespielt haben. Sieben Teams mit ausgelosten Spielern, lustigen Teamnamen und Verkleidungen verschiedenster Art und Weise. Von lustig bis gruselig. Eines der besten Spiele war "Popp the Balloon". Staffellauf mit Luftballons um die Hüfte gebunden, die nur mit dem Körper zum Platzen gebracht werden mussten. Da kann man sich schon denken, was wir für einen Spaß hatten… Die Luft blieb weg vor lauter Lachen! :)

Gegen 18 Uhr sind wir in die Abendveranstaltung gestartet. Begonnen haben wir mit der Siegerehrung des Fancy-Dress-Scramble am Boden. Gewonnen haben "die Unstabilen". Eine Medaille und ein Sprungticket für die Gewinner haben zusätzlich strahlende Gesichter hervorgerufen. Die Gäste und Springer haben für das Most-Fancy-Dress abgestimmt und gewonnen hat unsere liebe Mitarbeiterin Cindy. Anschließend folgte der Jahresrückblick in Form eines Videos - Großes Lob an unsere Videoeditoren! Es gab leckere Burger zu essen und natürlich jede Menge „Flüssiges“. Ein Highlight des Abends war unser Schießstand, an dem die Schützen „Feuerballons“ zum Explodieren bringen konnten. Viele Gespräche wurden am Lagerfeuer geführt und der ein oder andere hat es sich in unserer Karaoke-Bar gemütlich gemacht. Bis in die Nacht wurde gefeiert.
Wir bedanken uns für die wundervolle Saison 2016 und hoffen euch alle in unserer nächsten Saison 2017 wieder zu sehen.
Allen jetzt schon fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr.
Liebe Grüße Eure Angelina


Football-Endspiel der Hildesheim Invaders

03. September 2016

Es brüllt HipHop-Musik über das Homefield, der Spielball wird über die Mikrofone des Stadions angekündigt: „Heute kommt unser Spielball aus der Luft! Einen Applaus für das Team von SkyDive-Hildesheim“ alle schauen gebannt in den Himmel, die Footballspieler räumen das Feld und nur unsere Crew steht mit einem Fähnchen im Wind auf der 100-Yard-Linie.

Zwei Springer verlassen in 2000m die Caravan über dem Platz, die Schirme öffnen sich. Wir sehen roten Rauch, der in Kreisen der Bewegung des Schirmes folgt – Otmar hat den Spielball dabei. Wolfgang folgt ihm mit einer großen Fahne des Sponsors. Das Feld ist klein und von hohen Bäumen umgeben. Beide landen sicher und werden vom Publikum unter Jubeln und Klatschen empfangen – unsere erste Außenlandung.

Ein voller Erfolg!


Helden der Lüfte

„Schauen, greifen, unterstützen, ziehen und schauen, greifen, unterstützen, ziehen“, klingt es eindringlich aber ruhig durch die Halle. „Wenn es da oben rund geht, dann müsst ihr das Notverfahren wie erlernt selbstständig einleiten. Wenn der Schirm nicht richtig aufgehen will, müsst ihr sofort handeln!“

In der Fallschirmsprung-Halle am Flugplatz Hildesheim herrscht höchste Konzentration. Die Anspannung ist den 9 Jugendlichen der Braunschweiger AWO-Jugend- & Erziehungshilfen und ihren 5 Erzieherinnen und Erziehern deutlich anzumerken. Sie hängen mit einem Fallschirm in einer Apparatur und üben mit Helm auf dem Kopf und Höhenmesser auf dem Handrücken für den Ernstfall, wenn der Fallschirm sich nicht richtig oder gar nicht öffnet.

Heute Nachmittag werden sie den ersten Fallschirmsprung ihres Lebens wagen. Jeder für sich allein aus 1.200 Metern Höhe. Seit eineinhalb Tagen werden sie für dieses Abenteuer von erfahrenen Fallschirmsprunglehrern vom Verein SkyDive Hildesheim 2016 e.V. in Theorie und Praxis geschult. Ausbildungsleiter Wolfgang Löffler fasst zusammen, was bei jedem sitzen muss: „Wie steige ich in ein Flugzeug, wie verhalte ich mich im Flugzeug, was ist beim Absprung zu beachten und wie steuere ich den Schirm zum Boden.“ Die Aufmerksamkeit der Jugendlichen ist hoch, denn ihnen ist klar, worum es geht.

- Eigenverantwortlich handeln,
- Verantwortung für sich selbst übernehmen und die
- Mitverantwortung für meine Mitspringer.

„Erste Landepriorität: Fallschirm gerade zum Boden. Zweite Landepriorität: die Landefläche muss hindernisfrei sein“, erklärt Ausbilder Frank Schumacher seiner Gruppe. „Dann die Landung einleiten: Bei 20 Metern Arme mit den Steuerschlaufen hoch, Füße zusammen und bei 4 Metern die Leinen dynamisch nach unten ziehen, zwei Schritte laufen und lachen.“

Jan hat panische Angst vor der Fallgeschwindigkeit, Marina befürchtet, dass sie falsch aus der Maschine springt. Schumacher versucht, die Ängste zu nehmen: „Ihr werdet Spaß haben, die Aussicht ist einfach geil, ihr dürft schreien, jubeln, das macht alles Spaß!“ Und mit Marina geht er noch mal die Absprungbewegung durch.

„Kurz vorher habe ich bestimmt erst mal Muffensausen,“ vermutet Timon. „Aber wenn es losgeht, läuft einfach nur ein Automatismus ab.“ Hape meint: „Vor dem Test bin ich aufgeregter als vor dem Sprung.“ Denn bevor es ernst wird, wird der Stoff noch einmal in einem schriftlichen Test abgefragt. „Schreibt bitte nicht ab! Wir wollen nur wissen, wo noch nachgeschult werden muss!“ Die Fragen haben es in sich und zeigen: Da wurde eine ganze Menge Fachwissen vermittelt während der letzten eineinhalb Tage.

Jetzt geht es los! Die ersten vier Springer sind bereit. „Sind die Schuhe fest zugebunden?“ Alle ziehen noch mal an den Schnürsenkeln. „Okay.“ - „Fühlt ihr euch gut?“ – „Jau.“ – „Wollt ihr springen? – „Auf jeden Fall“. Einer der Lehrer wird mit in das Flugzeug steigen, die anderen bleiben am Boden und sind über Funkgeräte mit den Springern verbunden. Jeder der Lehrer hat seinen eigenen Schützling, den er per Funk durch die Lüfte navigieren wird. Sicherheit hat auch hier die höchste Priorität: Mehrmals wird das Funktionieren der Funkverbindungen getestet. Dann steigen sich alle fünf in die Maschine. Die Seitentür bleibt geöffnet, als die Maschine abhebt und in den Himmel steigt.

Nach einigen Minuten taucht sie wieder auf und spuckt die Springer aus, die als winzig kleine Punkte am Himmel zu erkennen sind. Was für ein Mut! Durch einen automatischen Mechanismus öffnen sich die Schirme von selbst. Nun sprechen die Lehrer in ruhigem Ton ihre Anweisungen in die Funkgeräte: „Soroush, fahr mal eine 90-Grad-Kurve nach links!“ – „Marcel, dreh mal um 180 Grad!“

Man merkt den Lehrern an, dass auch sie etwas unter Anspannung stehen. Aber nach rund 4 Minuten landen ihre Schützlinge sicher und wissen gar nicht wohin mit dem ganzen Adrenalin, das ihr Körper gerade ausgeschüttet hat. Sie platzen fast vor Freude und können doch nur sagen: „Cool!“ – „Geil!“ – „Super!“ – „Noch mal!“

Hape ist im zweiten Team dabei. Als er als Erster aus der Maschine springt, hört man am Boden: „Oh je!“ – „Au weia!“ – „Oh nein!“ Bei seinem Fallschirm haben sich die Fangleinen eingedreht. Hape wird ein paar Mal um seine eigene Achse gedreht. „Schauen, greifen, untertützen, ziehen!“, möchte man ihm zurufen. Aber Hape setzt das erlernte richtig an und dreht die Fangleinen richtig aus. Nach wenigen Sekunden hat er seinen Schirm in eine saubere Lage gebracht. „Aber natürlich“, sagt er später am Boden. „Ich habe ja am Höhenmesser gesehen, dass ich noch genügend Zeit hatte, und genau das haben wir ja in den 1 ½ Tagen x-mal geübt..“ Funktioniert, was uns die Ausbilder beigebracht haben. Cool.

Noch bis spät am Abend tauschen sich alle beim gemeinsamen Grillen über ihre Sprünge aus, dass einem die Fachbegriffe nur so um die Ohren fliegen. Spezialisten unter sich! Im Vordergrund aber steht ein Gefühl, dass bei allen sicher noch lange anhalten wird: Eine Mischung aus Stolz und großer Freude!


100ste -Sprünge

Auch hier noch einmal herzlichen Glückwunsch für 100 Sprünge!

Nico, Steffi, Tibo, Gerrit, Kurt, Yasmin, Anna, Kevin, Alex und Christian haben seit Anfang der Saison ihre 100 Sprünge voll gemacht.


Die "Bauarbeiten" gehen voran...

In den ersten Arbeitsdiensten haben unsere Mitglieder bereits einiges geschafft. Gemeinsam haben sie die verkürzten Zuroller für die Caravan am Flugplatz in Hildesheim mit Rasengitterplatten befestigt, sodass wir zukünftig an den beiden Rollhalten keine unnötigen Wartezeiten mehr haben werden. Dies spart uns insbesondere im Sommer das leidige Schwitzen im Flieger...

Auch unser Vereinsbereich nimmt Gestalt an. Nachdem mit Bagger und Kettensäge Platz geschaffen wurde, der alte Zaun gewichen ist und wir uns leider vom schönen Kirschbaum getrennt haben, konnten die freiwilligen ihre "Baggerkünste" unter Beweis stellen. Sowohl das Fundament für die geplante Vereinshütte, als auch die Löcher für den Zaun wurden ausgehoben und alles vorbereitet.

Im nächsten Schritt werden wir das Fundament setzen und gemeinsam die Hütte aufstellen.


AFFen bei SkyDive-Hildesheim

Wir begrüßen viele neue Schüler in unserer Mitte - Ende April und Anfang Mai haben bereits zwei AFF-Kurse stattgefunden. Der SkyDive-Hildesheim 2016 e.V. freut sich über seine neuen Schäfchen!

Großer Dank gilt natürlich unserem Lehrerteam, allen voran Wolfgang als Ausbildungsleiter. Die Lehrer kümmern sich vorbildlich und stehen unseren Schülern mit Rat und Tat zur Seite. Die vier neuen Schülersysteme, die wir angeschafft haben sind bereits reichlich zum Einsatz gekommen...

Auch wenn der erste Kurs aufgrund des unbeständigen Wetters einige Tage am Boden verbracht hat, konnten wir bereits zwei Schüler nach kurzer Zeit in den Free Solo entlassen.

Macht weiter so!

Für den nächsten Kurs haben sich dann auch endlich ein paar Mädels angekündigt. ;-)


Neue Ersthelfer bei SkyDive-Hildesheim

Sicher in die Saison war das Motto des Safety-Day bei SkyDive-Hildesheim.

Am 12.03.2016 hat uns Isa vom Malteser Hilfsdienst die Ehre erwiesen, es wurden 14 neue Ersthelfer am Sprungplatz ausgebildet. Besonders hilfreich war es, dass Isa allen die Angst davor nehmen konnte etwas falsch zu machen.

Unfälle können überall passieren, ob im Haushalt, im Straßenverkehr oder eben beim Fallschirmsport. Jeder kann helfen! Als erstes Glied der Rettungskette ist der Ersthelfer vor Ort derjenige, der den Notruf verständigt und Sofortmaßnahmen einleiten kann. Wichtig ist es die Situation zu erkennen und die Gefahren zu beurteilen, erst dann ist Handeln angesagt. Erste Hilfe reicht vom Trösten und seelischem Beistand bis zu Sofortmaßnahmen die der Wiederbelebung dienen. Der Ersthelfer braucht keine scheu haben zu helfen, denn nur Nichtstun ist falsch.

Neben einem sehr informativen Tag hatten wir natürlich Spaß und fühlen uns nun sicher für die Saison.

Wir würden gerne weitere Kurse organisieren. Sprecht uns einfach an, wenn wir ein paar Leute zusammen haben, wiederholen wir den Safety-Day. Denn es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ausgebildete Helfer am Platz sind.